In Bruges Art, Comedy, Drama, 97 min Regie: Martin McDonagh, Darsteller: Colin Farrell, Brendan Gleeson, Ralph Fiennes, Clemence Poesy, Jordan Prentice Deutscher Kinostart: 15. Mai 2008 als Brügge sehen ... und sterben?
Da bei ihrem letzten Auftrag ein unschuldiges Kind sterben musste, werden die beiden Killer Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) von ihrem Chef Harry (Ralph Fiennes) für einige Wochen in die belgische Stadt Brügge geschickt. Dort sollen sie auf weitere Anweisungen warten. Ray und Ken vertreiben sich, mehr oder weniger begeistert, die Zeit mit touristischen Aktivitäten, treffen auf einen kleinwüchsigen amerikanischen Schauspieler (Jordan Prentice), bis sich Ray in die geheimnisvolle Chloe verliebt und Ken einen neuen Auftrag von Harry bekommt ...
Ich hätte an dieser Stelle gerne geschrieben, dass ich endlich wieder einen tollen britischen Film gesehen habe (dabei hatte ich an Guy Ritchies Lock, Stock and Two Smoking Barrels oder Snatch gedacht). Warum es nur ein durchschnittlicher Film geworden ist, kann ich mir selbst nicht so einfach erklären. Der Film beinhaltet viel Coolness, witzige Dialoge, spielt in einer traumhaften Kulisse (warum war ich eigentlich noch nicht in Brügge?), hat interessante Charaktere und ist sehr fern davon, politisch korrekt sein zu wollen. Schauspielerisch ist neben dem eigentlich garantiert genialen Ralph Fiennes, Brendan Gleeson besonders erwähnenswert. Colin Farrell sieht, wie eigentlich auch immer, gut aus. Vielleicht ist der Film einfach zu gewollt cool. Wer von der TOBIS hat sich eigentlich diesen dämlichen deutschen Titel einfallen lassen?
6/10

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